Paper – by Facebook

Paper – by Facebook 1.2.4

Paper entschlackt das überladene Facebook

Hinter Paper -by Facebook steckt ein komplett neues Konzept, wie Facebook auf mobilen Geräten funktionieren kann. Paper bietet einen personalisierten Mix an News Feeds und selbst gewählten Kategorien zum Lesen auf dem iPhone. Hinweis: Paper -by Facebook ist bisher nur in den USA verfügbar.
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Vorteile

  • neues Konzept
  • guter Fokus auf Inhalte
  • speichert Artikeln zum späteren Lesen

Nachteile

  • nur Links zum Webbrowser

Gut
7

Hinter Paper -by Facebook steckt ein komplett neues Konzept, wie Facebook auf mobilen Geräten funktionieren kann. Paper bietet einen personalisierten Mix an News Feeds und selbst gewählten Kategorien zum Lesen auf dem iPhone. Hinweis: Paper -by Facebook ist bisher nur in den USA verfügbar.

Personalisiserte Inhalte

Mit Paper individualisiert man das eigene Facebook und ordnet die Einträge der Freunde und Feeds von anderen Quellen nach Belieben. Im Gegensatz zu Flipboard blendet Paper die Weboberfläche aber nicht aus. Das überhäuft den Leser mit jeder Menge Werbung und Links zu neuen Stories. Daher bietet Flipboard das deutlich bessere Leseerlebnis.

Allerdings lassen sich mit Paper Artikel zu speichern und später zu lesen, ähnlich wie bei Pocket. Die Pocket-App dagegen verfügt außerdem über die Möglichkeit, die überflüssige Oberfläche der Internetseite auszublenden und so ausschließlich Text und Bilder darzustellen.

Die Social-Networking-Funktionen der Facebook-App unter iOS sind noch immer vorhanden. Die Optionen erlauben Freunde zu kontaktieren, Nachrichtenn zu schreiben und Benachrichtigungen abzurufen.

Gestensteuerung

Paper konzentriert sich auf den Inhalt, alle Oberflächeninstrumente sind ausgeblendet. Die Apps steuert der Nutzer ausschließlich mit Gesten. Ein Wischen nach unten springt nett animiert auf die vorherige Seite zurück. Wischen nach rechts und links blättert zwischen den Artikeln hin und her.

Wer mit Gestensteuerung nicht klarkommt, wird sich mit Paper eher schwer tun. Die Oberfläche fällt ultra-minimalistisch aus, doch Facebook bietet eine kurze Einführung in die Bedienung. Angesichts des Verzichts auf Funktionsbuttons dominieren in Paper große Bilder und Karten, die zu den Webseiten mit neuen Artikeln führen.

Nach dem Festlegen des Themenbereichs kann der Nutzer durch Wischen zwischen den Sektionen hin und her wechseln. Stories für jede Kategorie sind am unteren Bildrand angeordnet. Ein Tippen auf einen der Artikel öffnet das entsprechende Facebook-Posting. Das Tippen auf den Link zum Artikel öffnet dann den Webbrowser.

Anspruchsvolles Projekt

Hinter Paper steckt ein anspruchsvolles Projekt. Paper zeigt, wie Facebook auf mobilen Geräten funktionieren kann und sollte. Mit den Jahren ist die Facebook-App für iOS überladen und träge geworden. Paper behebt beides und bietet obendrein bequemes Lesen von Artikeln und Nachrichten.

Allerdings gibt es deutlich bessere Apps dieser Art, etwa Flipboard. Paper bietet eine gelungene Balance zwischen sozialem Netzwerk und dem Finden und Lesen von Artikeln, hat aber noch viel Potenzial zur Verbesserung.

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